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Programm

Vorträge und Referenten

Eine kurze Reise in das Land der Träume

16.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Träumen ist das subjektive Erleben während des Schlafes. Jeder Mensch träumt jede Nacht, auch wenn wir uns morgens nicht immer daran erinnern können. Lässt sich die Fähigkeit, Träume zu erinnern verbessern? Was träumen wir, welche Inhalte? Was kann man gegen belastende Träume tun? Der Vortrag gibt einen Einblick in die moderne Traumforschung, die Antworten auf diese Fragen sucht und einige bereits gefunden hat.

Prof. (apl.) Dr. phil. Michael Schredl

ZI Mannheim

Vita >

Michael Schredl ist wissenschaftlicher Leiter des Schlaflabors am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Seit 1990 ist er auf dem Gebiet der Traumforschung tätig, seine Interessen sind Faktoren der Traumerinnerung, Zusammenhang zwischen Wachleben und Träumen, kreative Träume, luzides Träumen und Entstehung und Behandlung von Alpträumen. Im Rahmen der klinischen Aufgaben des Schlaflabors bietet Michael Schredl eine Alptraumsprechstunde für Erwachsene an. Er ist Herausgeber der Open access-Zeitschrift „International Journal of Dream Research“.

Prof. (apl.) Dr. phil. Michael Schredl – ZI Mannheim

Medizin trifft Dentalhygiene! Hand auf’s Herz wie sicher sind Sie?

16.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Ihr Ziel ist es, nicht nur die Lebensqualität und -Zeit der Zähne, sondern vor allem Ihrer Herzkranken Patienten zu sichern und zu verbessern! Dann agieren Sie prophylaktisch und präventiv! Sorgen Sie dafür, dass Sie Herzkranke komplikationslos ohne Zwischenfälle behandeln! Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müssen Ihnen die Konsequenzen aus der individuellen Anamnese und der Medikation dieser herzkranken Patienten für Prophylaxe-sitzung und Therapie bekannt sein.

Dieser Impuls-Vortrag bietet: ein Update, praktisch, aktuell, relevant!
Dieses Impuls-Vortrag zeigt: Mit Herz und Verstand nehmen Sie herzkranke Patienten sicher an die Hand!

Dr. med. Catherine Kempf, München

Dr. med. Catherine Kempf

München

Vita >

Fachärztin für Anästhesiologie, zuletzt niedergelassen in München, hier Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Disziplinen u. a. auch Zahnärzten

Über mehrere Jahre als Moderatorin bei Veranstaltungen, Kongressen und Workshops, sowie vor der Kamera als Medizinexpertin beim Bayerischen Fernsehen und im Internet tätig

Seit 2010 Referentin an Zahnärztekammern, KZVen, Fortbildungsinstituten und in Praxen, rund um das Thema: „Medizin trifft Zahnmedizin“: Konsequenzen aus den allgemein-medizinischen Anamnese der Patienten in der Zahnarzt-Praxis

Dozentin im Rahmen der ZMP- und DH- Aufstiegsfortbildungen  mit den Themen: Pharmakologie, allg.-med.-Grundlagen, Innere Medizin, Risiko-Patient, Anamnese

Webinare, Workinare

Autorin für zahnmedizinischen Fachzeitschriften

Träumereien –  wozu man Zahnwurzeln alles gebrauchen  kann…

17.06.2021, 18:00 – 19: 30 Uhr

In Deutschland werden jährlich ca. 13 Millionen Zähne extrahiert und verworfen. Präklinische und klinische Studien zeigen, dass extrahierte Zähne ein strukturelles und biologischen Potenzial besitzen, um zukünftig als alternatives Augmentationsmaterial für die Wiederherstellung knöcherner Alveolarkammdefekte vor einer geplanten Implantatinsertion Verwendung zu finden.

Prof. Dr. Frank Schwarz

Uni Frankfurt

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Ausbildung und Arbeitstätigkeiten

  • 1993-1998 Studium der Zahnmedizin (Universität des Saarlandes, Homburg, Saar)
  • 1999 (Januar) Zahnärztliche Approbation
  • 1999 (Januar) – 2000 (Oktober) Wissenschaftlicher Mitarbeiter Poliklinik für Parodontologie und Zahnerhaltung (Prof. Dr. E. Reich) Universität des Saarlandes, Homburg/ Saar
  • 2000 (November) –2002 (März) Wissenschaftlicher Mitarbeiter Klinik und Poliklinik für Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie (Prof. Dr. Dr. M. Ehrenfeld) Ludwig Maximilians Universität, München
  • 2001 (Februar) Promotion zum Dr. med. dent. (magna cum laude) (Universität des Saarlandes, Homburg/ Saar)
  • seit 2002 (April) Wissenschaftlicher Mitarbeiter Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme (Prof. Dr. J. Becker) Universitätsklinikum Düsseldorf
  • 2003 (November) Anerkennung zum „Fachzahnarzt für Oralchirurgie“
  • 2004 (Januar) Ernennung zum Oberarzt
  • 2005 (Juni) Habilitation und Erteilung der Venia Legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (Heinrich Heine Universität, Düsseldorf)
  • 2006 (August) Ernennung zum ltd. Oberarzt
  • 2010 (September) Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI)
  • seit 2010 (Dezember) apl Professur Heinrich Heine Universität Düsseldorf
  • seit 2018 Leiter Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Implantologie am Carolinum der Universität Frankfurt/Main.
Prof. Dr. Frank Schwarz, Uni Frankfurt

Wirtschaftsfaktor Dentalhygiene

17.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Eine Zahnarztpraxis ohne eine Dentalhygiene-Abteilung? In der heutigen Zeit einfach undenkbar! Zumindest medizinisch betrachtet. Wie sieht es aber mit der Wirtschaftlichkeit aus? Wird diese Abteilung, in der hervorragend ausgebildete Mitarbeiter auf wertvollen Behandlungsstühlen arbeiten, der Bezeichnung Wirtschaftsfaktor gerecht? Dieser Vortrag liefert direkte Impulse für den optimale Ausbau der Dentalhygiene-Abteilung. Drängende Fragen erhalten konkret lösungsbezogene Antworten. Erprobte Strategien weisen den Weg zu noch mehr Erfolg im persönlichen und betriebswirtschaftlichen Praxisumfeld.

Yvonne Kasperek, Dormagen

Yvonne Kasperek

Dormagen

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Yvonne Kasperek: eine Referentin, auf die Sie sich freuen dürfen!

Erfahren, engagiert, empathisch und energiegeladen – diese Frau begeistert und bewegt ihr Auditorium auf ganzer Linie. Seit über 30 Jahren bestimmt die spürbare Leidenschaft für Zahngesundheit und zahnärztliche Qualität das Denken und Handeln von Yvonne Kasperek. Beginnend von der Ausbildung als Zahnarzthelferin über die langjährige Tätigkeit in einer ISO-zertifizierten Privatarztpraxis bis zur 1997 gegründeten und bis heute geführten Unternehmensberatung für Zahnärzte, Synchrodent.

Ausgebildet zum Management-Coach Synchronizing und Reiss-Profil-Master überzeugt Yvonne Kasperek durch profundes Wissen und bewährte Strategien in den erfolgsrelevanten Gebieten zahnärztlicher Praxis: GOZ-Abrechnung, Organisation, Rhetorik und Körpersprache, Praxisphilosophie und Praxiswerte sowie optimales Praxismanagement. Freuen Sie sich auf eine menschlich und fachlich inspirierende Begegnung.

Erfolgreiche Parodontitistherapie in der Praxis – nur ein Traum?

18.06.2021, 18:00 – 19: 30 Uhr

Der Blick auf die Zahlen zur Prävalenz von parodontalen Erkrankungen und den Statistiken zur vertragszahnärztlichen Versorgung legen nahe, dass erfolgreiche Parodontitistherapie in Deutschland noch immer ein Traum ist. In meinem Vortrag soll es darum gehen, welche Faktoren helfen, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei werden auch die Leitlinien für die Parodontitistherapie und die neuen Behandlungsrichtlinien des G-BA betrachtet werden.

Prof. Dr. med. dent. Bettina Dannewitz

Uni Frankfurt

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  • 1993-1999: Studium der Zahnmedizin an seit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • 1999-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde an der MZK-Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg
  • 2004: Ernennung zur Spezialistin für Parodontologie der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO)
  • 2009: Habilitation
  • seit 2010: Miteigentümerin der Gemeinschaftspraxis Dres. Dannewitz & Glass in Weilburg
  • seit 2012: im Vorstand der DG PARO, zurzeit Präsidentin der DG PARO
  • seit 2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Poliklinik für Parodontologie, ZZMK, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Prof. Dr. med. dent. Bettina Dannewitz, Uni Frankfurt

Therapie der Parodontitis im Stadium I-III vor dem Hintergrund
der neuen S3-Leitlinie und den neuen GKV-Richtlinien

18.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Jetzt fügt sich alles zusammen: An der Neuen Klassifikation parodontaler Erkrankungen von 2018 ausgerichtet wurde die gesamte Therapiestrecke der modernen Parodontitisbehandlung – vom Erstkontakt bis hin zur UPT – 2019 in einen therapeutischen Stufenplan überführt und dieser mit zahlreichen klinischen Empfehlungen in 2020 in einer S3-Leitlinie zur PAR-Therapie verabschiedet. Damit wichtige Elemente dieses Behandlungskonzeptes nun auch in der Praxis wirtschaftlich umgesetzt werden können, wurde eine neue PAR-Richtlinie beschlossen, die im Sommer 2021 in Kraft treten soll. In diesem Vortrag wird Prof. Jepsen, der in all diese Entwicklungen als Experte eng eingebunden war, die wichtigsten Neuerungen anhand von Patientenbeispielen vorstellen.

Prof. Dr. Dr. Soeren Jepsen, Uni Bonn

Prof. Dr. Dr. Soeren Jepsen

Uni Bonn

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Direktor der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde im Zentrum für Zahn-Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Bonn.

Studium der Zahnmedizin, später der Medizin an der Universität Hamburg;
1987 – 1988 Postgraduate-Programm Parodontologie (DAAD-Stipendium), Loma Linda University (LLU), Kalifornien, USA;
1990 – 1991 Postdoktorand (DFG-Stipendium) und MS-Programm (Parodontologie / Implantologie) an der LLU;
1992 – 2002 Oberarzt in der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Uni Kiel;

1997 Eugen-Fröhlich Preis der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
2002 Ruf auf den Lehrstuhl (C4) für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universität Bonn;
seit 2005 Gewähltes Mitglied der Leopoldina (Deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften);
2007 Cochrane-Preis für Evidenzbasierte Zahnmedizin, Ruf an die Universität Bern, Schweiz;

2008-2015 Sprecher der DFG-Klinischen Forschergruppe 208 („Ursachen und Folgen von Parodontopathien“) an der Universität Bonn
seit 2012 Vorstandsmitglied und 2015 – 2016 Präsident der European Federation of Periodontology (EFP);

2017 Vorsitz World Workshop zur Neuen Klassifikation parodontaler und periimplantärer Erkrankungen;

2018 Wissenschaftlicher Tagungspräsident Europerio9;

2019 IADR-Award for Regenerative Periodontal Medicine und Lehrpreis der Universität Bonn;

2019 Co-Vorsitz European Workshop S3-Leitlinie zur Therapie der Parodontitis Stadium I-III.

Träumereien in der Prophylaxe – in der Pipeline oder schon Realität?

23.06.2021, 18:00 – 19: 30 Uhr

Die Prophylaxe hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr große Fortschritte gemacht. Der Kariesrückgang beruht hauptsächlich auf der Anwendung von Fluoriden. Fluoride sind eine Erfolgsgeschichte. Es erwarten uns aber neue Herausforderungen bei Jung und Alt, denn Karies, dentale Erosionen oder Erkrankungen des Zahnhalteapparates werden ein Problem bleiben. Neue Produkte sind oder kommen mit vielen Versprechungen auf den Markt: Arginin, Xylit(ol), Erythrit(ol), „slow release devices“, Spülmittel und neuartige Zahnpasten werden angepriesen. Wirken sie auch? Oder sind es Träumereien? Es ist aber nicht nur die Vorbeugung von Krankheiten im Mund unserer Patienten, die uns beschäftigt, uns auf Trab hält. Ebenso wichtig ist der Schutz des ganzen Behandlungsteams, denn bei allen zahnärztlichen Behandlungen wird Aerosol produziert, das Bakterien und Viren enthalten kann. Wie sieht hier Prophylaxe aus? Können wir uns effizient schützen oder sind auch das Träumereien?

Prof. Dr. Adrian Lussi

Uni Bern

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1974 – 1979 Studium an der Abteilung für Chemie der ETH Zürich, Diplom in Chemie
1978 – 1983 Studium der Zahnmedizin an den Universitäten Zürich und Bern, Staatsexamen, diverse Auslandsaufenthalte
1979 Gymnasiallehrerpatent, Hauptfach Chemie
1998 Universitätsprofessor
2006 – 2017 Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin, Universität Bern
2011 – 2015 Geschäftsführender Direktor der zmk bern
2017 – 2019 Emeritierung, Teilpensum in Lehre und Forschung an der Klinik Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin, Universität Bern
2019 – Lehrauftrag in Histologie und Pathohistologie der Zähne, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg (D)

 

500 Publikationen, wovon die meisten in der Datenbank „PubMed“ aufgeführt sind. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Lussi+a

Herausgeber von 4 Büchern über dentale Erosionen und restaurative Zahnmedizin, sowie der Buchserie „Monographs in Oral Science“ Total 8 Bücher

Auszeichnungen in Lehre und Forschung

  • IADR-Distinguished Scientist Award for Research in Dental Caries
  • Yngve Ericsson Preis for Research in Cariology
  • ORCA-Prize for Caries Resarch
  • ESE Preis für Forschung in der Endodontologie
  • Swiss Science Forum: Preis für Innovation
  • Kinderzahnmedizin: Rudolf Hotz Gedächtnispreis: 4x
  • Wrigley-Prophylaxe Preis: 2x
  • Teacher of the year der zmk bern
  • Deutscher Preis für Dentalhygiene und Prophylaxe

Ehrenmitgliedschaften

  • Ehrenmitglied der Schweizerischen Zahnärztegesellschaft (SSO)
  • Ehrenmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Präventive, Restaurative und Ästhetische Zahnmedizin
Prof. Dr. Adrian Lussi, Uni Bern

Individuelle präventive Betreuung: Brauchen wir Recall, UPT oder GBT?

23.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Bekannte Präventionskonzepte konzentrieren sich häufig auf eine zentrale Erkrankung oder anzuwendende Techniken zur Biofilmkontrolle. Das Konzept der individuell bzw. fallorientierten präventiven Betreuung geht weg von der Reduktion des Patienten auf einen solitären oralen Erkrankungszustand hin zu einer komplexen Betrachtung des Gesamtbedarfs durch Beurteilung des patientenbezogenen Risiko- sowie Bedarfsprofils. Die Grundlage hierfür sind das jeweilige Komplikations- und Erkrankungsrisiko (Risikoprofil) sowie Entstehungs- und Progressionsrisiko (Bedarfsprofils) eines Patienten. Diese beeinflussen nachfolgend Rahmenbedingungen, Zusammensetzung und Inhalte eines individuellen Präventionszyklus. Entsprechend muss bei jedem Patientenfall in der präventiven Betreuung durch eine ausführliche Anamnese- und bedarfsgerechte Befunderhebung das fallorientierte Risiko ermittelt werden und in der strukturierten Präventionssitzung individuell Berücksichtigung finden. Ziel des Vortrages ist die Vermittlung der Grundlagen des Konzeptes der individuell präventiven Betreuung als zeitgemäßen Präventionskonzept für die zahnmedizinische Praxis.

Prof. Dr. Dirk Ziebolz – Uni Leipzig

Prof. Dr. Dirk Ziebolz

Uni Leipzig

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Kurz-CV

Studium von 1998 – 2003. Seit September 2014 Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität Leipzig; M.Sc. in Periodontology and Implantat Therapy. 2018 Ernennung zum außerplanmäßigen Professur der Universität Leipzig.

Tabellarisch

Oktober 1998 – Juli 2003                  Studium der Zahnmedizin an der Georg-August-Universität, Göttingen

November 2003                                 Approbation als Zahnarzt an der Georg-August-Universität, Göttingen

Dezember 2003- März 2008             Truppenzahnarzt bei der Bundeswehr

Januar 2004 – März 2008                 externer wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung

Zahnerhaltung, Präventive Zahnheilkunde und Parodontologie, Göttingen (Direktor: Prof. Dr. T. Attin, komm. Direktor: Prof. Dr. R.F. Mausberg)

Februar 2005                                     Promotion mit Abschluss der Dissertationsschrift

April 2008 – Juli 2011                        wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Göttingen, Universitätsmedizin Göttingen

September 2009                                Abschluss des postgraduierten Masterstudiengangs: „Master of Science für Parodontologie“ (DGP)

Mai 2011                                            erweiterter Abschluss des postgraduierten Masterstudiengangs: „Master of Science für Parodontologie und Implantattherapie“ (DGP)

Juli 2011 – August 2014                    Oberarzt der Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universitätsmedizin Göttingen (Direktorin: Prof. Dr. A. Wiegand); Schwerpunkt: Parodontologie

Juni 2012                                           Habilitation und Venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Georg-August-Universität Göttingen

seit 01. September 2014                   Oberarzt der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsmedizin Leipzig (Direktor: Prof. Dr. R. Haak); Schwerpunkt: Interdisziplinäre Zahnerhaltung und Versorgungsforschung

März 2018                                          Ernennung zum außerplanmäßigen Professur der Universität Leipzig

Träumereien zur Diagnostik – den ganzen Menschen sehen …

24.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

In der Universitätspolitik existieren noch immer die Begriffe Zahnmedizin und Humanmedizin. Als ob wir nur Zähne und keine Menschen behandeln. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Diagnostik in der Zahnmedizin, bezüglich Karies, Parodontitis und vor allem all dem, was noch alles an den Zähnen hängt. Ein besonderer Schwerpunkt wird logischerweise der Diabetes sein, den der Zahnarzt in der Regel viel früher erkennt als der Arzt.

Prof. Dr. Roland Frankenberger

Uni Marburg

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1967 geboren in Eichstätt/Bayern
1987-92 Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg
1993 Promotion
1999 Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA
2000 Habilitation, Ernennung zum Oberarzt
2001 Miller-Preis der DGZMK
2006-2008 3 Preise für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
2008 Walkhoff-Preis der DGZ
2008 Forschungspreis der AG Keramik
2008 Visiting Associate Professor, Nova Southern University, Fort Lauderdale, USA
2009 Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde, Med. Zentrum für ZMK, Philipps-Universität Marburg
2009-2012 Stellvertretender Vorsitzender der APW
2011- Chefredakteur der „Quintessenz“
2012-14 Präsident der DGZ
2012- Geschäftsführender Direktor der Zahnklinik Marburg
2012 Visiting Professor, University of Tennessee, Memphis, USA
2015 Editor-in-Chief des Journal of Adhesive Dentistry
Publikationen 250 Artikel, 35 Buchbeiträge, 2 Bücher, >700 Vorträge in 20 Ländern
Promotionen 130
Prof. Dr. Roland Frankenberger, Uni Marburg

Individuelle Risikoklassifikation – ein fallorientiertes Ampelsystem
für die zahnärztliche Praxis

24.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Die Anzahl älterer Patienten, welche oftmals (chronische) Allgemeinerkrankungen und damit einhergehend multiple Medikamenteneinnahmen aufweisen, nimmt in der zahnärztlichen Praxis stetig zu. Hinzu kommen Lebensstilfaktoren, die in jeder Altersgruppe einen Einfluss auf die Mundgesundheit nehmen können. Die Vielfalt möglicher systemischer Erkrankungen, Medikamente und Lebensgewohnheiten ist dabei eine große Herausforderung; die schnelle und zielgerichtete Erfassung und Interpretation möglicher Auffälligkeiten ist im Praxisalltag mitunter schwierig und zeitaufwändig. Dieser Vortrag soll hierfür ein Risikoklassifikationssystem vorstellen, welches Patientenfälle effizient und zielgerichtet einem entsprechenden Risikoprofil zuordnet, welches mit den notwendigen Maßnahmen für die Präventionssitzung verknüpft ist. Hierzu sollen theoretische Hintergründe dargestellt und anhand von Patientenfällen in der praktischen Anwendung erklärt werden.

PD Dr. Gerhard Schmalz, Uni Leipzig

PD Dr. Gerhard Schmalz

Uni Leipzig

Vita >

10/2009-10/2014         Studium der Zahnheilkunde am Universität Leipzig

11/2014-10/2017         Wissenschaftlicher Zahnarzt, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig (Direktor: Prof. Dr. Rainer Haak)

06/2017                       Promotion zum Dr. med. dent. an der Universität Leipzig mit dem Titel „Oral health situation, dental behavior and oral health-related quality of live in patients on haemodialysis and after kidney transplantation”

11/2017-09/2019         Gastwissenschaftler, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig (Direktor: Prof. Dr. Rainer Haak)

11/2017-09/2019         Leiter der Abteilung Parodontologie im medizinischen Versorgungszentrum „Die Zahnärzte Steinpleis MVZ GmbH“ in Werdau

10/2019-01/2021         Wissenschaftlicher Zahnarzt, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig (Direktor: Prof. Dr. Rainer Haak)

12/2020                       Habilitation an der Universität Leipzig mit dem Titel: „Oral health-related quality of life of patients with severe chronic general diseases – Implications for interdisciplinary dental care“

Seit 02/2021                Funktionsoberarzt für Oral Health Medicine, Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universitätsklinikum Leipzig, Leipzig (Direktor: Prof. Dr. Rainer Haak)

Spinnereien zum Schluss: Neue Zähne aus Stammzellen? … – was wir uns heute erst/schon vorstellen können.

25.06.2021, 18:00 – 19: 30 Uhr

Neben der Digitalisierung wird der Einsatz neuartiger biotechnologischer Methoden ein wichtiges Zukunftsthema in der Zahnmedizin sein. Dabei wird die Anwendung von Stammzellen einen breiten Raum einnehmen. Die bisherige Forschung erzielte zwar in den letzten Jahrzehnten zahlreiche erfolgversprechende Fortschritte, ein Durchbruch für stammzellbasierte Techniken in der Zahnmedizin blieb aber bisher aus. Dennoch gibt es einige Bereiche mit Verwendung von Stammzellen, die „an der Schwelle“ zur Klinik stehen, wie z.B. die Züchtung von Knochen oder die Regeneration von Pulpa und Parodont. Ob allerdings der Wunschtraum nachwachsender Zähne oder die Herstellung ganzer Zähne im Labor irgendwann Realität sein wird, ist noch eine „Spinnerei“ – oder doch nicht?

Prof. Dr. Werner Götz

Uni Bonn

Vita >

Jahrgang 1957

1980 – 1987 Studium der Medizin, Biologie und Ur- und Frühgeschichte an den Universitäten Tübingen und Göttingen
1987 ärztliche Approbation
1987 – 2001 Abt. Histologie des Zentrums Anatomie der Universität Göttingen
1989 Promotion, 1994 Habilitation
1997 Facharzt für Anatomie, 1999 apl. Prof. für Anatomie
seit 2001 Leiter des Bereichs Oralbiologische Grundlagenforschung an der Poliklinik für Kieferorthopädie des Zentrums für Zahn-, Mund- u. Kieferheilkunde der Universität Bonn
2003 Umhabilitation Univ. Bonn, apl. Professur für Experimentelle Oralbiologie
2009 – 2011 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) in der DGZMK
seit 2011 2. Vorsitzender des Transdisziplinären Arbeitskreises für Regenerative Medizin (TAkRegMed) in der DGZMK
seit 2008 Teilprojektleiter in der Klinischen Forschergruppe 208 („Aetiology and Sequelae of Periodontal Diseases. Genetic, Cell Biological and Biomechanical Aspects“) an der Universität Bonn
seit 2012 Sprecher im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ)

Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften, ITI-Fellow

Forschungsschwerpunkte: Zell- und Molekularbiologie des Zahnhalteapparates, dentale Stammzellen, Grundlagen der Alterszahnheilkunde, Knochenbiologie u.– pathologie, Knochenersatzmaterialien, dentale und orofaziale Anatomie

Prof. Dr. Werner Götz, Uni Bonn

Warum die Ernährungsberatung dazu gehört …

25.06.2021, 18:00 – 19:30 Uhr

Ernährung – ein Thema welches uns jeden Tag mehrmals beschäftigt und ein Leben lang begleitet. Und ein Thema, das einen großen Einfluss auf unsere allgemeine und orale Gesundheit hat. In den letzten Jahren sind viele interessante Forschungsarbeiten entstanden, die zeigen können, wie wir Ernährung hoch wirksam nutzen können, sei es in der Prophylaxe und Therapie von Karies oder Gingivits/Parodontitis und vielen allgemeinen Erkrankungen.

PD Dr. Johan Wölber, Uni Freiburg

PD Dr. Johan Wölber

Uni Freiburg

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Beruflicher Werdegang
2007 Staatsexamen Zahnmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
seit 2007 Assistenzzahnarzt und Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg i. Br.
2010 Promotion
2010 Oral-B blend-a-med Prophylaxepreis 2010 unter Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde für die Arbeit “Konzeption und Erstellung eines digitalen Lernspiels zur Anwendung in der zahnmedizinischen Prävention”
2012 Curriculum “Zahnärztliche Hypnose und Kommunikation” (DGHZ e.V.)
2012

Mitarbeit beim Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ) der DGZMK/VHZMK im Bereich Prävention.

2013 Tagungsbestpreis der Jahrestagung des Arbeitskreises für Psychosomatik und Psychologie in der DGZMK (AKPP)
2013 Early Career Excellence in Dental Education Award, verliehen durch die European Association for Dental Education (ADEE)
2014 Lehrpreis der zahnmedizinischen Fakultät
2015 Lehrpreis der zahnmedizinischen Fakultät
2016 Tagungsbestpreis auf 48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Grundlagenforschung (AfG) in der DGZMK
2017 Habilitation
2018

– Lehrpreis der zahnmedizinischen Fakultät

– Ernährungsmediziner (DAEM, DGEM)

2019 – Mitpreisträger „Walkoff-Preis“ der DGZ
– DGPARO/meridol Preis für die beste wissenschaftliche Publikation 2019
– Preis für innovatives Lehrformat, Dental Education Award 2019 der Kurt Kaltenbach Stiftung / DGZMK
2020 – Mitpreisträger Wrigleys Prophylaxe Preis
Behandlungsschwerpunkte
  • Parodontologie
  • Restaurative Zahnheilkunde
Forschungsschwerpunkte
  • Zahnmedizinische Psychologie
  • Lehrforschung
  • Parodontologie
  • Gesundheitsförderung
Publikationen und Vorträge

Platinsponsoren

camlog
Oral-B
kreussler PHARMA
DÜRR DENTAL
EMS – Partner Sommerfest ZFZ Stuttgart 2021